Informationen für Käufer/Bieter (Hier die Bieterregistrierung als PDF)

Wir unterscheiden zwischen einer Präsenzauktion und dem Nachverkauf. Bei einer Präsenz-Auktion sind Sie als Bieter vor Ort und können durch das Heben Ihrer Bieterkarte Ihre Gebote abgeben. Im Nachverkauf können Sie nicht versteigerte Gegenstände noch erwerben.

Wie erfahre ich, dass eine Auktion stattfindet?

Als Newsletter-Empfänger erhalten Sie per Email Informationen zu aktuellen Angeboten, Auktionen, Sonderverkäufen, usw. Selbstverständlich können Sie den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Ihre Daten werden gemäß Datenschutz behandelt.

Nächste Auktionen werden auch auf unserer Homepage und in der örtlichen Presse bekannt gemacht. Auf unserer Homepage finden Sie alle Informationen zum Wie?, Wo?, und Wann? sowie alle Versteigerungsobjekte mit Fotos bzw. Videos hinterlegt.

Zusätzlich liegt der aktuelle Katalog bzw. die Listing in unseren Büroräumen aus. Das Listing können Sie auch während der Besichtigungszeiten sowie bei Präsenz-Auktionen am Auktionstag erhalten.

Wer kann zur Auktion kommen? Wer kann mitbieten?

Vorbesichtigung und Auktion sind für jeden zugänglich. Generell können alle volljährigen Personen (ab 18 Jahren) mitbieten. Für alle Kunden ist eine vorherige Registrierung erforderlich. Bei Präsenz-Auktionen erhält der Bieter unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokumentes eine Bieterkarte mit einer Bieternummer. Durch die Bieternummern sind die Bieter intern klar identifizierbar.

Für die Teilnahme an Online-Auktionen ist eine Online-Registrierung mit abschließender Aktivierung erforderlich.

Sie können als Privatperson oder als Inhaber oder Vertreter einer Firma, eines Vereins oder einer Institution mitbieten. Jeder Bieter haftet persönlich für das Ersteigern und die Bezahlung der Rechnung. Vertreter eines Unternehmens, eines Vereins oder einer Institution weisen durch die Vorlage einer Vollmacht ihr Handeln im Namen der Firma nach.

Wann kann ich mich als Bieter registrieren lassen?

Das geht immer und zu jeder Zeit über das Formular (siehe oben). Ihre Bieternummer bzw. die Bietertafel erhalten Sie auf der Auktion.

Wie biete ich? Welche Bietschritte werden vorgenommen?

Sie sollten sich immer ein eigenes Limit setzen. Bei einer Präsenz-Auktion bestätigen Sie Ihr Gebot mit dem Heben der Bieterkarte. Die Bietschritte werden vom Auktionator vorgegeben. Siehe auch Versteigerungsbedingungen. Gültig ist, was durch den Auktionator angesagt wird.

Ich kann nicht persönlich an einer Präsenz-Auktion teilnehmen.
Kann ich dennoch teilnehmen?

In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, entweder über ein schriftliches Gebot mitzubieten. Das schriftliche Gebot / Vorgebot ist das Höchstgebot des Bieters und nur dem Auktionshaus bzw. dem Auktionator bekannt. Dabei legt der Bieter den Betrag fest und der Auktionator bietet im Namen des Bieters bis zu dem eingetragenen Höchstgebot. Der Auktionator übernimmt Ihre Position als Bieter. So können Sie auch unterhalb Ihres Höchstgebotes den Zuschlag bekommen.

Beispiel

Sie haben Interesse an einem Pkw. Dieser Pkw hat einen Aufrufpreis von 4.000 EUR. Sie teilen uns Ihr schriftliches Gebot / Online-Vorgebot von 6.800 EUR mit. Des Weiteren liegt ein schriftliches Gebot über 5.000 EUR vor. Damit wird das Bietverfahren mit 5.500 EUR mit Ihnen als Bieter eröffnet. Sollte im Saal jemand auf 6.000 EUR erhöhen, wird der Auktionator Ihr Gebot auf 6.500 EUR anheben. Gibt es dann keinen weiteren Bieter, erhalten Sie den Zuschlag. Auf den Zuschlag von 6.500 EUR wird das Aufgeld erhoben. Sollte im Saal ein Bieter mehr als 6.800 EUR bieten, verfällt Ihr Gebot. Für das schriftliche Gebot wird keine Gebühr erhoben. Während der Versteigerung wird der Bietername des schriftlichen Gebotes nicht mitgeteilt.

Schriftliche Gebote können von registrierten Bietern bis 2 Stunden vor der Auktion per Email gesendet oder während der Vorbesichtigung abgegeben werden. Mündliche Vorgebote sollten bei bereits registrierten Bietern spätestens 1 Stunde vor Auktionsbeginn direkt beim Auktionator abgegeben werden. Später eingehende Gebote können evtl. nicht mehr berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie auch in den Versteigerungsbedingungen. Vor Abgabe eines schriftlichen Gebotes / Vorgebotes empfehlen wir, eine persönliche Besichtigung vorzunehmen. Spätere Reklamationen und Preisreduzierungen sind nicht möglich.

WICHTIG ! Für alle Möglichkeiten gilt: Gebote sind bindend und können nicht zurück genommen werden.

Was bedeutet Aufrufpreis/Mindestpreis?

Mit dem Aufrufpreis/Mindestpreis wird der Bietvorgang gestartet. Der Aufrufpreis/Mindestpreis ist unverbindlich und kann vom Auktionshaus bei Bedarf angepasst werden.

Was ist ein Limit?
Was bedeutet es, wenn ein Artikel „unter Vorbehalt“ versteigert wird?

Das Limit ist der Preis, den es mindestens zu bieten gilt, um den Zuschlag zu erhalten. Wird das Objekt unter dem vereinbarten Mindestpreis / Limit zugeschlagen, wird „unter Vorbehalt“ versteigert. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbehalt, ist der Höchstbieter für die Dauer der vom Auktionshaus gesetzten Frist an sein Gebot gebunden. In dieser Zeit prüft das Auktionshaus, ob das Objekt von dem Auftraggeber auch zu diesem niedrigeren Zuschlag freigegeben wird. Das Gebot erlischt, wenn der Bieter nicht innerhalb dieser Frist den vorbehaltlosen Zuschlag erhält. Eine Ausgabe der Ware kann erst nach dieser Abstimmung erfolgen.

Was ist das Aufgeld und wie hoch ist es?

Das Aufgeld ist eine Verkaufsprovision, welche vom Auktionshaus erhoben wird. Zurzeit beträgt dieses Aufgeld bei allen Verkäufen 20% auf den Zuschlagspreis (16,81% netto + 19% MwSt. = 20%), sofern nicht ein höheres oder niedrigeres Versteigerungsaufgeld z.B. für Fahrzeuge oder Immobilien angegeben ist.

Was ist der Zuschlagspreis?

Der Zuschlagspreis oder Hammerpreis ist in einer Präsenzauktion mit privaten Bietern der Bruttopreis der in der Auktion als Verkaufspreis zugeschlagen wird. Auf diesen Preis wird ein Versteigerungsaufgeld erhoben. s.o.

Wie kann ich meinen Auktionskauf bezahlen?

Sie können Ihren Kauf in bar, per EC-Karte oder Überweisung, per bankbestätigtem Scheck oder per LZB-Scheck bezahlen. Bei Vorlage eines ordinären Schecks gilt die Schuld erst dann als erfüllt, sobald der Kaufpreis auf unserem Konto gutgeschrieben worden ist und ein Rückruf nicht mehr vorgenommen werden kann. Die Warenausgabe erfolgt erst nach Eingang der Zahlung.

Wie lange habe ich Zeit, Ware zu bezahlen und abzuholen?

Der Kaufpreis ist sofort nach dem Zuschlag fällig. Soweit für die jeweilige Auktion nichts anderes angegeben ist, muss die Ware innerhalb von 14 Tagen nach der Auktion vollständig bezahlt und abgeholt werden. Nicht abgeholte Ware wird kostenpflichtig – entweder in unseren Räumen oder bei einer Spedition – eingelagert.

Ich möchte mir die ersteigerten Gegenstände zusenden oder bringen lassen?

Bitte bedenken Sie, dass wir kein Transportunternehmen sind. Trotzdem versuchen wir, für unsere Kunden den günstigsten und sichersten Weg zu wählen. Die Versendung des ersteigerten Gutes erfolgt daher je nach Möglichkeit, schriftlichem Auftrag und auf Kosten des Kunden.

Was geschieht mit nicht verkauften Artikeln?

Diese finden Sie i. d. R. auf unserer Homepage unter Auktion „Nachverkauf“. So können Sie die verbliebenen Positionen nachträglich zum Limit / Mindestpreis (zzgl. Aufgeld) erwerben. Es besteht die Möglichkeit auch Nachgebote unter dem gesetzten Limit abzugeben. Alle Untergebote sind jedoch von der Zustimmung des jeweiligen Einlieferers abhängig.